Claudia Belzer - Kandidatin für den Landtag

Zukunft und Zusammenhalt

Das bin ich:

  • 1985 geboren und im elterlichen Handwerksbetrieb in Herzogenaurach aufgewachsen
  • ich liebe lange Wanderungen, bin gerne mit Freunden und Familie unterwegs und spiele Klavier
  • ursprünglich komme ich aus der Sozialen Arbeit
  • jetzt bin ich in der Schulleitung eines gewerblich-technischen Berufsschulzentrums in Nürnberg und setze mich dort für junge Menschen und deren Ausbildung zu Fachkräften ein
  • an einer übergeordneten Behörde bin ich Ansprechpartnerin für andere Schulleitungen, alle Themen der Schulverwaltung betreffend
  • als Kopf eines Multiplikatoren-Teams führe ich das neue bayerische Schulverwaltungsprogramm im beruflichen Schulwesen ein
  • zudem bin ich Datenschutz- und Gleichstellungsbeauftragte

Politische Ehrenämter:

  • Mitglied des Stadtrates der Stadt Herzogenaurach
  • Stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Stadtrat
  • Vorstandsmitglied der SPD Herzogenaurach

In diesen Ämtern mache ich Politik für meine Heimatstadt. Zudem arbeite ich, auch parteiübergreifend, an Themen der Gleichberechtigung.

Viele meiner politischen Herzensangelegenheiten lassen sich jedoch nur auf bayerischer Ebene lösen, deshalb möchte ich für Sie in den Landtag:

Ich möchte mich für Menschen im Handwerk und in sozialen Berufen einsetzen, denn deren Arbeit ist systemrelevant.
Was machen wir ohne den Krankenpfleger, die Erzieherin oder den Handwerker? Diese Personen haben in ihren immer anspruchsvoller werdenden Berufsfeldern anständige Bezahlung und gesellschaftliche Wertschätzung verdient. Dafür muss nach Tarif mehr bezahlt werden und die Meisterausbildung muss, wie ein Studium auch, kostenlos sein.

Unsere Verwaltungen müssen schneller, anpassungsfähiger und digitaler werden.
Krisen und ständige Veränderungen verlangen einen schnell funktionierenden Staatsapparat. Solange zum Beispiel die Bezahlung der IT-Fachkräfte in Behörden weit unter dem Durchschnitt liegt und wir dort kein modernes Prozessmanagement haben, wird das jedoch nicht gelingen.
Zudem müssen wir überall, wo möglich, konsequent entbürokratisieren. Denn die Menschen in Bayern fühlen sich an ihren Arbeitsplätzen, aber auch im privaten Bereich, durch teils als sinnlos empfundene und aufwändige Bürokratie zusätzlich belastet.

Auch in der Bildungspolitik sind neue Wege zu gehen.
Das jetzige Schulsystem setzt Kinder und Eltern massiv unter Druck, teilt in Gewinner und Verlierer ein und missachtet, dass jedes Kind anders gelagerte Begabungen und Potentiale hat. Der Bildungserfolg des Kindes darf in Zukunft nicht mehr entscheidend von den Geld- und Zeitressourcen der Eltern abhängen!
Politische Bildung und Werteerziehung hat in den bayerischen Lehrplänen einen zu geringen Stellenwert. Angesichts der vielen Bedrohungen für unsere Demokratie und unser gesellschaftliches Miteinander, brauchen wir mehr denn je mündige junge Menschen, mit einem klaren Wertekompass.
Lehrkräfte verbringen viel zu viel Zeit mit Verwaltungsaufgaben anstatt mit Pädagogik, leittragend sind die Kinder und Jugendlichen. Eine Ursache liegt darin, dass Sekretariate überlastet oder nicht vollständig besetzt sind. Die niedrige Eingruppierung der Sekretariatskräfte steht in keinem Verhältnis zu den Anforderungen, weshalb es zunehmend schwieriger wird, gute Kräfte zu halten. Eine leistungsgerechte Bezahlung ist auch hier schon lange überfällig!

Habe Sie noch Fragen oder Anliegen?

Dann freue ich mich auf Ihre Nachricht:
claudia.belzer@spd-herzogenaurach.de sowie auf Facebook und Instagram.